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Für Arbeitgeber: Beratung und Schulung Ihrer Führungskräfte zur Burnout-Prophylaxe für Ihre Mitarbeiter.

Nach aktuellen Schätzungen leiden in Deutschland ca. 4 Millionen Menschen an den unterschiedlichen Symptombildern depressiver Störungen. Dabei reicht die Spanne von saisonalen Depressionen über schwere Depressionsformen bis hin zum Burnout und depressiven Reaktionen im Zuge anderer Erkrankungen. 4 Millionen Menschen, das sind gut 5% der deutschen Gesamtbevölkerung. Insofern wird oft auch von einer Volkskrankheit gesprochen, was das Leiden des Einzelnen aber nicht verharmlosen soll. Wie schwerwiegend und komplex diese Erkrankungen sein können, zeigen die recht aktuellen Beispiele von Personen aus der Öffentlichkeit, Sport und Kultur. Und vor Depressionen oder auch einem Burnout ist niemand gefeit. Treffen kann es jeden und sehr oft ohne große Vorzeichen. Dann ist es wichtig, sich rechtzeitig professionelle Hilfe zu suchen. Das sollte anfangs über eine Therapie, später dann therapiebegleitend und im therapeutischen Nachgang über eine entsprechende Selbsthilfegruppe erfolgen.

Burnout - Syndrom

Ist ein Zustand emotionaler Erschöpfung.
Die reduzierte körperliche und geistige Leistungsfähigkeit ist dabei vorrangig. Je nach Entwicklungsphase des Syndroms kommen Störungen des Selbstwahrnehmung und der Identität, Konzentrations- und Gedächtnisstörungen, Stimmungsschwankungen und eine gedrückte Grundstimmung hinzu. Oftmals können auch psychosomatische Beschwerden, Depressionen mit Leeregefühl und Antriebslosigkeit, aber auch Aggressivität (mitunter auch gegen sich selbst) auftreten.
Es besteht das Gefühl des „Ausgebrannt – seins“, darauf führt sich auch der Name zurück. Betroffenen sind vor allem Menschen mit hohen ideellen Ansprüchen an ihre berufliche Tätigkeit (z.B. helfenden und medizinischen, pädagogischen Berufen) oder auch an sich selbst. Ursächlich ist eine Diskrepanz zwischen der Realität und dem eigenen Anspruch bzw. der Erwartungshaltung. Diese führt dazu, dass die Begeisterungsfähigkeit desillusioniert wird. Stufenweise sinkt die Frustrationsgrenze und kann schließlich bis zur Apathie (Teilnahmslosigkeit) führen. Gleichzeitig verstärkt sich das Gefühl den Anforderungen nicht mehr gewachsen zu sein.
Therapeutisch ist die Psychotherapie das Mittel der Wahl. Die mit dem Burnout oft verbundene Depression sollte medikamentös begleitet werden.

Was kann man (frau) nun dagegen tun bzw. schon im Vorfeld präventiv dagegen angehen, wenn man meint zu den Risikogruppen zu gehören?

1. Können Sie Nein sagen?
Setzen Sie sich und auch Anderen Grenzen. Nicht alles muss immer gleich erledigt werden, denn schließlich sind auch noch Andere da, die mal mit zugreifen oder eine Sache übernehmen können.

2. Geben Sie Multi - Tasking auf!
Auch wenn diese Fähigkeit in der modernen Gesellschaft schon inflationär erwartet wird, Sie tun sich keinen Gefallen damit. Schnell kann der Überblick verloren gehen  und dann schleichen sich Zeitnot, Fehler und Frust ein. Setzen Sie Prioritäten und eine Aufgabenhierachie und arbeiten Sie diese nacheinander ab.

3. Überprüfen Sie, wenn Sie das noch können, Ihr Wertesystem.
Ideell und engagiert zu sein, ist eine tolle Sache. Doch das speist sich nicht aus imaginären Energiequellen. Achten Sie darauf, für eine gute Leistung auch das entsprechende Feedback zu bekommen. Und belohnen Sie sich auch mal selbst. Überlegen Sie Ihre Handlungsmuster grundsätzlich bei Personen oder Situationen, die Sie als Kraftfresser wahrnehmen.

4. 100 Prozent perfekt und fehlerfrei zu sein, das gelingt wohl kaum Jemandem.
Perfektionismus kann zur Qual werden. Und wie oft im Alltag brauchen Sie tatsächlich 100 Prozent? Ein bisschen weniger tut es oftmals auch und schafft dabei Freiräume zum Auftanken.

5. Gehen Sie aktiv an Ihre Stressbewältigung.
Intuitiv wissen sehr viele Menschen, was Ihnen gut tut und wie sie wieder auftanken können. Da kann schon ein täglicher Spaziergang viel helfen. Aber auch die klassischen Entspannungstechniken wie Autogenes Training oder Übungen aus dem Yoga, Wyda oder Qi Gong können hilfreich sein. Bei all dem ist wichtig – die Regelmäßigkeit. Gönnen Sie Ihrem Körper, Ihrem Geist und Ihrer Seele Zeiten zum Erholen und zum Loslassen. 

MZ-Presseartikel vom 26.09.2011                                

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Depression 

Kennzeichen ist die gedrückte Stimmung. Aber eine Depression kann viele Ursachen haben, kann selbstständig (primär) oder im Zuge einer anderen Störung oder Krankheit auftreten (sekundär). Und als solche dann episodisch, saisonal oder chronisch. So sind auch die Krankheitszeichen auf verschiedenen Ebenen feststellbar.
In erster Linie sind die Stimmungen und Emotionen verändert (Angst, Schuldgefühle, Freud – und Hoffnungslosigkeit). Veränderungen treten aber auch auf beim Antrieb, im Denken (Sinnlosigkeit des Tuns oder der Existenz, negative Selbstsicht, Grübeln), in der Motorik (z.B. Unruhe, monotone Stimme, starre Mimik) und in der Selbstwahrnehmung. Körperliche Beschwerden können genauso auftreten wie vegetative Störungen. Sehr häufig ist der Schlaf, der Schlafrhythmus und die Schlafqualität (Erholungswert) verändert oder gestört. Appetitstörungen mit Gewichtsverlust, Herz -, Kreislauf – und Atembeschwerden, vegetative Symptome (Schwitzen, Hitzewallungen, Kältegefühle) und Störungen in der Sexualität können das Beschwerdebild mit ausfüllen, je nach Schweregrad der Depression. Die Suizidneigung ist unter dem Bild der Depression, besonders bei schweren Formen, erhöht.
Therapeutisch wird eine Depression medikamentös behandelt sowie Psychotherapie im stationären als auch ambulanten Bereich.
Da gerade chronische Formen von Depressionen therapieresistent werden können, sind im stationären Bereich neurale Stimmulationstechniken weitere Therapiemöglichkeiten.