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"Es sind nicht die Dinge an sich, die uns beunruhigen, sondern unsere Meinung, die wir uns von ihnen bilden."

                                                                                                               Epiktet

Für Arbeitgeber:                                                                                                     Beratung und Schulung Ihrer Führungskräfte zur Burnout-Prophylaxe für Ihre Mitarbeiter.

Für Angehörige:                                                                                                  Psychische Erkrankungen oder Störungen haben nicht nur Auswirkungen auf den Betroffenen selbst. In aller Regel sind die Menschen im Umfeld eines Patienten direkt mitbetroffen. Sie erleben die durch die Störung / Krankheit bedingten Veränderungen im Alltag. Häufig entsteht dann Rat - und Hilflosigkeit über einen angemessenen Umgang mit dem Betroffenen bzw. wie unter den Veränderungen der Alltag und die Beziehungen gehandhabt werden können. Hier setzt die Angehörigenberatung an, um Hilfestellung und Aufklärung zu geben.

Vielleicht fragen Sie sich, warum eine Beratung oder Therapie überhaupt nötig sein sollte.
Generell: nicht jede Schwierigkeit oder jedes Problem muss therapiert werden. Es gehört zu unserem menschlichen Leben dazu, Schwierigekiten und Probleme bewältigen zu müssen. Auch braucht nicht jede neurotische Veränderung gleich eine Therapie. Manchmal ist es einfach wichtig, das Anderssein für sich anzunehmen.
Aber wann sollte dann eine Beratung oder Therapie erfolgen?
Neben manifesten psychischen Störungen, sind es vor allem unsere Lebenskrisen und Schwierigkeiten oder Probleme, Belastungen und Traumata, bei denen wir professionelle Hilfe benötigen, wenn wir selbst keine Alternativen oder Lösungen mehr finden. Immer wieder kommen wir in unserem Leben in Konflikte mit unserer Umwelt, unseren Mitmenschen oder auch mit uns selbst. Und oftmals entpuppt sich der gut gemeinte Ratschlag der besten Freundin / des besten Freundes als wenig hilfreich oder nicht durchführbar. Aber ohne die Hilfe Anderer können wir unser Leben nicht so gestalten wie wir uns das eigentlich vorstellen. Und nur sehr wenigen Menschen ist es vorbehalten, sich wie Baron Münchhausen am eigenen Schopfe aus dem Morast zu ziehen. So ist auch die Annahme von professioneller Hilfe immer auch ein Prozess des Selbsthilfe. Und es ist ein Prozess der Selbstannahme. Die meisten Konflikte oder Schwierigkeiten und Probleme, mit denen wir uns auseinandersetzen müssen, haben mit uns selbst zu tun. Sich in eine Therapie oder Beratung zu begeben erfordert deswegen auch sehr viel Mut. Den Mut, dem Therapeuten zu vertrauen, aber vor allem Mut zu sich selbst und den eigenen Tiefen.

Und was passiert in einer Sitzung?                                                                              Generell richtet sich das nach Ihrer individuellen Problemstellung.                                    Anfangs steht das Gespräch, das gegenseitige Kennenlernen (schließlich kenne ich Sie ja auch nicht) und Vertrauen aufbauen. Und neben der Klärung von Formalitäten und des weiteren Vorgehens, soll die Sitzung für Sie ein "geschützten Ort und Zeitraum" sein, ein Ort der Selbstbesinnung und Ruhe, ein Zeitraum der Selbstreflexion und des Annehmens. Und im weiteren Verlauf...tja, das kann sehr vielfältig sein - vielleicht abenteuerlich, lustig, gesprächig, verspielt, aber vielleicht auch schmerzhaft, traurig, ernst, schweigend - all die Facetten, die in unserem Leben ihren Platz haben. Das ist auch in einer Therapie nicht anders. 

In der nachfolgenden tabellarischen Übersicht erfahren Sie, was wohin gehört. Zumindest  zur groben Orientierung, denn kein Mensch passt in eine Schublade und sollte sich dort hineindrängen!

               Psychologische BeratungPsychotherapie

Sie ist eine Hilfe bei allgemeinen Lebensproblemen und sozialen Konflikten. Nicht alles bedarf gleich einer Therapie. Eine Beratung kann sehr oft eine gute Hilfestellung sein und durchaus als Prävention zur Therapie gelten.

Sie kommt zum Einsatz, wenn Probleme oder Störungen vorliegen,
die einen zumindest subjektiven Krankheitswert besitzen.
Beispiele
> berufliche Konflikte und
   Sinnfindung
> Stressprävention
> Rollenkonflikte
> Lebensplanung, -ziele
> Prüfungsängste
> Kommunikationsprobleme
> Erziehungsprobleme
> Partnerschafts - und
   Eheprobleme
> Krisensituationen
   ­- Veränderungen durch 
   Schwellensituationen (Geburt der
   Kinder, Pubertät, Schul-, Berufs-
   und Renteneintritt, Auszug der
   Kinder)
   - Verlustreaktionen durch Trennung
   und Scheidung, Arbeitsplatzverlust,
   Tod von Angehörigen, Krankheiten
> Angststörungen und Phobien
> Zwangserkrankungen
> Depressive Störungen
> Belastungsstörungen
> Störungen der Persönlichkeit
> Psychosomatische
   Erkankungen
> Trauma- und Krisensituationen
> Essstörungen

> Allgemeine Lebensprobleme und
   soziale Konflikte, die einen
   umfassenderen Charakter haben 
   und in der Beratung keine Lösung
   finden.
Frage
Mit welchen Mitteln und Strategien kann ich meine Schwierigkeiten lösen?

Warum leide ich darunter und wie kann ich mich davon befreien?
Modus Vivendi
In der Psychologischen Beratung steht folglich das "Wie" im Vordergrund. Ursachen und Gründe sind dem Betroffenen oft zu einem  guten Teil bekannt und bedürfen zumeist nur einer Klärung  hinsichtlich der Fragestellung.
In der Psychologischen Beratung wird an einer konkreten Zieldefinition gearbeitet. Durch die Zielsetzung und die konkrete Fragestellung werden  gemeinsam  Grundsatzhaltungen überprüft und neue Lösungsstrategien erarbeitet.
   

In der Psychotherapie ist also die Suche nach den Ursachen, Gründen oder auslösenden bzw. erhaltenden Faktoren einer Störung oder eines Leidens genauso wichtig wie die Zielorientierung.
Im Gegensatz zur Psychologischen Beratung, die eine mehr oder weniger konkrete Problemstellung zum Gegenstand hat, finden sich oftmals nur diffuse, im Hintergrund wirkende, schwer greifbare, oftmals sogar gänzlich vergessene oder unbekannte Auslöser für Veränderungen oder Störungen im Verhalten und / oder Erleben. Nicht immer ist der Unterschied zwischen Beratung und Psychotherapie eindeutig klar. Übergänge können mitunter fließend sein und bedürfen dann einer genauen Abklärung.

Psychologische Beratung und Psychotherapie sind eine gezielte Hilfe zur Veränderung der Sichtweise auf das bisherige eigene Selbstkonzept oder - verständnis, bzw. dienen der Veränderung des Selbstkonzeptes, - verständnisses an sich oder bestimmter Verhaltens-, Reaktions- oder Wahrnehmungsweisen. Der Wille zur Veränderung, ob nun bei allgemeinen Lebenskrisen oder auch bei krankheitswertigen Störungen, muss dabei von Ihnen selbst kommen.


Welche Techniken oder Verfahren kommen in meiner Praxis zum Einsatz?

Welche Technik oder Methode zur Anwendung kommt, richtet sich individuell nach Ihrer entsprechenden Problemstellung bzw. dem Beschwerdebild und wird mit Ihnen zum Therapiebeginn erörtert.
In einen kleinem Lexikon können Sie die von mir angewendeten einzelnen Verfahren und Techniken nachlesen.